04 BUCHTIPP Wall Kimmerer „Geflochtenes Süßgras“ Die Weisheit der Pflanzen
Show notes
Geschenk emotionale Bindung zwischen zwei Menschen
Dankbarkeit für Nahrungsmittel
Nahrung: Opfer für den menschlichen Körper
Eiskugel für Genügsamkeit
Geschichte vom Geschenk
Show transcript
00:00:00: Thema heute ist Geschenkökonomie.
00:00:03: Das trifft gerade besonders die Tage jetzt Weihnachten, wo es dann, dass wir da also Geschenke machen.
00:00:09: Es wäre ein für sich ganz gut mal sich Gedanken drüber zu machen und deshalb ist heute das Thema Geschenkkonomie.
00:00:16: Ja du hast da was gelesen in dem Buch Geflochten des Grüngras.
00:00:20: vielleicht könntest du das mal kurz vorlesen damit uns ungefähr mal vorstellen können, wie wir in das Thema einsteigen.
00:00:26: Ja
00:00:27: mich hat das einfach fasziniert was sie schreibt zu dem Thema Schenkökonomie und zwar ich lese mir einfach vor als Kind erlebte ich die Welt als Schenkökonomien in der Güte- und Dienstleistung nicht erworben sondern als Geschenk von der Erde empfangen worden.
00:00:43: zum Glück war mir nicht bewusst wie meine Eltern kämpfen mussten um in der Landlohnwirtschaft über die Runden zu kommen.
00:00:52: Geschenke der Erde oder von jemand anderem begründen eine besondere Beziehung, eine Art Pflicht zum Geben empfangen und zu erwidern.
00:01:00: Das Weltbeschenkte uns.
00:01:02: wir beschenken das und wir versuchen wiederum die Erdbeeren zu beschenkeln.
00:01:06: wenn die Bärenzeit vorbeifahren, bildeten die Pflanzen schlanke Ausläufe aus um neue Pflanzen wachsen zu lassen.
00:01:12: Mich faszinierte wie sie über den Boden kocken und über die richtigen Stelle zur Wurzelnschlaung suchten.
00:01:17: Es ist merkwürdig, wie sehr sich ein Gegenstand zum Beispiel eine Erdbeere oder ein paar Socken verändern.
00:01:24: Je nachdem wie es in unsere Hände kommt als Geschenk oder als Ware.
00:01:27: Das paar Wollsocken das ich im Laden kaufe rot-grau geringelt is warm und gemütlich.
00:01:33: Gleich bin ich dem Schaf dankbar dass die Rolle gemacht hat Und der Arbeiterin in das Trittmaschine hoffentlich.
00:01:40: Aber eine inherente Verpflichtung mit diesen Socken als Ware Als Privatbesitz habe ich nicht.
00:01:47: Es gibt keine Bindung, außerdem höflich ausgetauschen Dankeschön mit der Verkäuferin.
00:01:53: Ich habe sie überzahlt und unser Austausch war in dem Moment zu Ende als ihr das Geld gereicht hatte.
00:01:59: Der Tausch endet Parität, dem Ausgleich.
00:02:04: Die Socken werden mein Eigentum.
00:02:06: Ich schreibe keinen Dankesbrief an das Kaufhaus.
00:02:09: Der Hauptunterschied zwischen Geschenk und Wachenauslauf besteht eigentlich darin, dass ein Geschenck eine emotionale Bindung zwischen zwei Menschen
00:02:18: herstellt.".
00:02:19: Genau!
00:02:19: Und dann ist jetzt wirklich die Frage wenn wir es verschenkt haben?
00:02:23: Ist vom Geschenkkeschenk zum Beschenk oder vom Kaufen
00:02:27: denn?".
00:02:28: ist mir noch nicht so ganz einsichtig, was da gemeint war.
00:02:32: Ja also gemeint ist ja das wir... Die Ernte der Erde, also Erbdenkartoffel, Äpfel usw.
00:02:39: als geschenkte Erde annehmen sollten.
00:02:41: Das heißt unser Bewusstsein zu unserem tatsächlichen Leben muss sich einfach ändern!
00:02:47: Wir riskieren die Erde nicht.
00:02:49: wenn wir die Nahrung aus der Erde die wir erreichen als Geschenktansehen oder das Erdöl als Gesenkbetracht dann ist unsere persönliche Einstellung zu den Dingen etwas anders geworden.
00:03:00: Das ist aber so aus unserer Sicht... Ökonomie und es gibt ein Geschenk, das gilt umsonst.
00:03:09: Man hat es umsonsten gekriegt.
00:03:12: Aber wenn wir die Schenkökonomie betrachten mit dem Bewusstsein auf der Erde dann haben wir es nicht umsonste in der Halten denn die Erde verlangt eine Gegenleistung.
00:03:21: Wir
00:03:21: nehmen es sonst nur als Gefing und Gebrauch an ohne uns Gedanken zu machen, was dafür investiert worden ist.
00:03:28: In
00:03:28: dem Fall ja von der Erde, weil man denn sagt das Erdöl ist ja nun nicht einfach da eine Erde und rausgeholt drin als hat er nun eine Zeit angebraucht bis es zum Erdöl geworden ist Und wir nehmen das einfach wirklich an um es zu verbrauchen ohne Gedanken.
00:03:42: Was ist wirklich wert ist in dem Sinne Der Wert wird für sich anders betrachtet nur vom finanziellen her aber nicht von der Entwicklung.
00:03:50: Ist vielleicht deshalb auch unsere Einstellung zu diesen ganzen Werten Etwas anderes, werfen wir deshalb so schnell Nahrungswerte auch weg?
00:03:59: Weil wir kein Verhältnis zu ihnen
00:04:01: haben.
00:04:01: Ja, dazu würde ich ganz gerne machen.
00:04:02: und sie hat mal einen Traum gehabt und diesen Traum hat sich außer aufgeschrieben seit der Zweiundvierzig.
00:04:07: Ja also vor kurzem träumte ich von einem Markt in all seine Lebendigkeit.
00:04:12: Ich spazierte durch die Gassen wie immer mit einem Korb am Arm und ging direkt zur Editer um einen Buntfuschung Koriander zu erstehen.
00:04:20: Wir plauderten und lachten, als ich meine Münzen hinhehielt, winkte sie ab.
00:04:24: Hetschelte mir den Arm und schickte mich weiter ein Geschenk, sagte sie.
00:04:28: Das war meine liebste Panadaera, saubere Tücher über die Rundenleibe gebreitet.
00:04:34: Ich fehlte einfach Brötchen aus, öffnete mein Geldbeutel – auch diese Verkäuferin winkte mein Geld ab!
00:04:39: Als wäre es unhöflich eine Bezahlung anzubieten.
00:04:42: Überraschte sie mich um?
00:04:44: Dass hier war mein Vertrautermarkt und doch war alles anders nicht nur Mie... Es ging so, niemand bezahlte an seine Einkäufe.
00:04:51: Mit euphorischen Gefühlen ließ mich über die Märkte reiben.
00:04:54: Die einzige Währung, die akzeptiert wurde war Dankbarkeit – alles war geschenkt!
00:05:00: Die Händler waren nur Mittelleute, die die Geschenke der Erde weiterreichen.
00:05:04: Ich blickte meinen Kopf zwei Zucchini, eine Zwiebel Tomate Brot und einen Bund Coriander.
00:05:09: Er war noch halb leer aber er fühlte sich voll an.
00:05:12: Ich hatte alles was ich brauchte.
00:05:13: Ich schiel den über zum Käsestand wollte schon welchen holen.
00:05:17: Aber da ich wusste dass ich ihn geschenkt und nicht gekauft bekäme beschloss ich ohne rauszukommen.
00:05:23: Das ist seltsam!
00:05:24: Wir auf diesem Markt einfach nur so bin ich gewesen.
00:05:27: ja Hätte ich was wahrscheinlich ausgeschöpft bis zum Geht nicht mehr.
00:05:32: Doch als sich alles umgeschenkt wurde, spürte ich eine Art innere Selbstbeschränkung.
00:05:37: Ich wollte nicht zu viel nehmen und begann darüber nachzudenken Was für kleine Geschenke ich den Händlern am nächsten Tag mitbringen könnte.
00:05:46: Natürlich war der Traum bald verblasst Aber das Gefühl Euphorie und Erselbsbeschrankung blieb.
00:05:52: Als ich darüber nachdachte, wurde mir klar dass ich da die Umwandlung einer Markt Wirtschaft in eine Schenkökonomie erlebt hatte, um private Besitz in gemeinschaftliches Vermögen.
00:06:02: Das ist natürlich toll!
00:06:04: Wenn wir diese Einstellung hätten zu den Dingen die wir von der Erde letztens geschenkt bekommen das ist sowohl das Getreide wie sie da auch beschrieben das Obst und Gemüse als auch die Idee oder das Erze egal was es ist.
00:06:19: oder wie vorhin sagt es mit dem Öl Wir würden ganz anders damit umgehen Dass wir das bezahlen, ist da wahrscheinlich denn für uns so eine Ausrede, dass auch dem zu verschwenden.
00:06:30: Ja es ist genau das Problem!
00:06:32: Wir leisten uns dann zu viel und werfen weg was wir nicht benötigen.
00:06:35: Wir achten es nicht.
00:06:36: Wir respektieren es einfach nicht.
00:06:38: Es fehlt doch Respekt.
00:06:39: Ich meine man kann auch in einer Schenkökonomie Respekt aufbauen oder in einer Ökonomie in der man das Essen nicht mehr wettwerft indem man soviel kauft wie man benötigt.
00:06:48: Nicht verfahren lässt usw.
00:06:50: Aber das ist schon wirklich wichtig.
00:06:52: Und entsteht natürlich beim Geschenkökon... Wir können es beschehen der Dankbarkeit, wenn wir die Erde mitsehen und die jetzt hungern in der Welt.
00:07:00: Wenn sie was essen bekommen, sind Sie dafür dankbar, ob Sie das auch kaufen müssen!
00:07:05: Wir sind alles auf das Geschenk angewiesen, dass andere ihn billig überlassen.
00:07:13: Irgendwie ist das unmenschlich!
00:07:14: Das heißt wenn wir das kaufen, nehmen wir uns gleichzeitig das Recht es wegwerfen zu dürfen.
00:07:19: Da müsste dann ja ein Gegensatz sein zwischen dem Geschenkt der Dankbarkeit und von dem Recht etwas dann wegzugeben, wegzuwerfen?
00:07:29: Das ist ja das, wenn man mit Tugenden arbeitet in Kindern- und Jugendlichen kann man ihnen das beibringen... dass die Nahrung ein Opfer für den menschlichen Körper ist.
00:07:38: Und dieses Opfergefühl, man muss etwas... Man opfert.
00:07:41: zum Beispiel, wie er das sagt werden muss man ja auch den Hunger opfern und dazu brauche ich Nahrungen.
00:07:47: Wenn man dieses Opfegefühl bekommt oder dieses Opffegefühle, wenn du darüber sprichst, darüber nachdenkst, dass wir ohne diese Nahrungsmittel überhaupt keine Existenz hätten, dann könnte schon Dankbarkeit entstehen.
00:07:58: Wenn mir das Leben Spaß macht!
00:07:59: Wenn es eigentlich keine Freude mehr bereitet, dann sagt das schon wieder eine Übung.
00:08:04: Was ist die Frage der positiven oder negativen Einstellung?
00:08:07: Ja, ich habe das gemerkt bei den Kindern.
00:08:09: Wenn wir diese Landwirtschaft Stunden hatten, dass sie also dort auch in der Schule gelernt haben, dass das Brot nicht einfach zum Kaufkaufmann geht oder zum Bäcker um sich Brot zu kaufen sondern es ist verbunden damit, dass der Boden bearbeitet wird, dass die Saat eingelegt Dass gesehen wird, dass der Bauer das erntet.
00:08:28: Dass es eben dann auch gedroschen werden muss und gemahlen werden.
00:08:32: Und der Bäcker muss es backen bevor man damit reinbeißen kann.
00:08:36: Ich glaube diesen ganzen Prozess, der vorher stattfindet ist manchen nicht mal unbewusst bewusst.
00:08:43: Da wird nicht mehr dran gedacht.
00:08:45: Ja also mit dem Erleben das Problem ist... Nicht, dass wir das wissen wie es funktioniert sondern auch direkt erleben.
00:08:52: Wir mussten als Kinder mitkochen in der Küche.
00:08:55: Das heißt, wir haben Kartoffel geschält und abgewaschen.
00:08:58: Wir haben eine Erbsen gepuelt.
00:09:00: Die Meis gerebbelt.
00:09:01: Das haben wir noch als Kinder gelernt.
00:09:03: Das lernen die Kinder heute nicht mehr.
00:09:05: Sie kommen zu Tücher.
00:09:06: Das Essen ist fertig.
00:09:07: Es kommt aus irgendeiner Verpackung heraus.
00:09:09: D.h.,
00:09:09: das Erlebnis, das Werden einer Erinnerung ist nicht mehr vorhanden oder zu selten vorhandener.
00:09:15: Man bestellt sich eine Pizza und hat keine Ahnung von Pizzer kochen, vom Pizzabacken.
00:09:19: Und ich weiß es noch als ich mit Kinder in meinem Garten das Seminar hatte über Ernährung die Kindergut noch nicht im Moment.
00:09:26: eine kartoffe Pflanze erkennen.
00:09:28: Die muss sich erst mal erklären, was ist das überhaupt?
00:09:30: Was da wächst?
00:09:31: Weil die Beziehung zu der Nahrung einfach fehlt.
00:09:34: und das ist es so.
00:09:35: wir essen nicht sondern wir füllen nur noch unseren Bauch.
00:09:37: Das ist unser Problem glaube ich oder eines der Probleme um was da alles reinpasst kann die ganze Menge sein.
00:09:43: Dass
00:09:44: dadurch schon unser Verhältnis zu dem Produkt ganz andere ist.
00:09:49: Man ist nur Konsument.
00:09:51: Kinder
00:09:51: müssen lernen wie ein Kuchen gebacken wird.
00:09:53: dann haben sie auch ne andere Beziehungen wie beim Auto fahren.
00:09:57: Wenn du nur siehst, wie in einem Auto fährt, lernst du das nicht?
00:10:00: Du musst es selber tun!
00:10:02: Das Problem ist nicht unser Wissen alleine sondern unsere Handeln.
00:10:06: Wir müssen zum Handelzeit auf eine Handlungsökonomie kommen und da ist natürlich schwierig denn auch die Wissenschaftler, die jetzt über Öl oder das und das reden, die handeln ja nicht damit.
00:10:16: Die wissen gar nicht, wie sich Öl anfühlt.
00:10:18: Wir haben noch keine Ahnung in dem Sinne.
00:10:20: Und die ionisieren mit Zahlen rum und haben aber die Bedrohungen, der wir stecken alle noch gar nicht vergriffen.
00:10:26: Wenn ich jetzt so an die Situation mit den Verkehrsaufkommen denke was würde uns alles leisten?
00:10:31: Das ist irrsam!
00:10:31: Das macht diese Sache ein bisschen schwierig.
00:10:33: Aber das Bewusstsein zu schaffen hat damit zusammen über meine Taten oder mein Handlung.
00:10:39: Die Handlungsebene muss praktisch sein.
00:10:41: Nicht nur denken müssen wir lernen sondern wir müssen über das Denken handeln lernen.
00:10:49: Wir müssen gemeinsam handeln und das ist das Interessante daran.
00:10:52: Ich bin ganz schön weit gekommen, meine Geschenkeökonomie!
00:10:55: Ja, aber wenn man jetzt das, weil du das angesprochen hast übers Handeln.
00:10:59: Ist es nicht dann auch für die Jugend, die natürlich eine sehr, sehr schwere Aufgabe hat?
00:11:04: Es ist für sie zu einfach zu sagen also stellt eure Verbraucher ein und so weiter mit.
00:11:10: verhaltet euch die Erwachsenen oder die Gesellschaft soll sich anders verhalten um mit ihnen.
00:11:14: Dann wir reichtümern der Erde anders umzugehen.
00:11:18: Ich finde den auch dann etwas, das Verhältnis zur Realität.
00:11:22: oder sind sie nicht auch in einem Wunsch stecken?
00:11:24: Indem Sie einfach sagen wir wünschen uns dass die CO²-Neutrale, dass wir eben keine Autos haben und so weiter.
00:11:30: Bielte nicht da auch genau eine andere Denkmal in die andere Richtung wie letzte Endes nachher genauso gefährlich ist wenn sie sich Gesellschaft als Ganzes betrachten?
00:11:40: Das sind wir wieder in der Sozialisation von früher.
00:11:43: Wenn ich die Gesellschaft als Ganzes betrachte, dann muss ich immer bei mir persönlich anfangen.
00:11:48: Meine Art von Gesellschaft ist ja gefragt.
00:11:51: Das heißt also ein Kind das.
00:11:53: dem kann ich schon durchaus beibringen, dass eine Eiskugel um den... Lust auf Eis eigentlich ausreichend ist für den Geschmack.
00:12:02: Und fünf Eiskugeln oder drei Eiskugeln dürfen schon Luxus sein, das heißt wir müssen die Kinder leichtzeitig zur Genüksamkeit erziehen, zur Sparsamkeit, zur Genügsamkeit.
00:12:13: Es genügt!
00:12:14: Genügt es genübt heisst es ist genug.
00:12:16: Und wenn wir dann in dieser Hinsicht erziehen, denn ergeben sich das also auch im Genuss von egal was ob es nun der Kohlrabi ist oder der Weißkohl oder was auch immer.
00:12:27: Oder ist das Brot?
00:12:28: Irgendwann ist es für das Kind genug.
00:12:31: Es lernt mit genügend, mit Genüksamkeit umzugehen und das gilt natürlich auch für andere Probleme.
00:12:37: man hat genug davon und das kommt die Bescheidenheit damit rein ja.
00:12:44: Also Genügsamkeit.
00:12:46: Ich habe ja für Unicef gearbeitet, Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen und wir hatten ein Kinderfest gemacht und da war es sehr interessant.
00:12:53: Da gab es in einer Kleinstadt im Norden Deutschlands für Kinder das Angebot dass für jede Wurst diese Essen so viel an die Kinder abgezahlt wird Und das Ergebnis von, dass mehrere Kinder ins Krankenhaus geschickt wurden um den Morgen wieder auszupumpen.
00:13:10: Das war der eine Punkt.
00:13:11: Ich habe das Gleiche in Kreiswald erlebt auf der Insel... Da hatten wir auch ein Kinderfest gehabt und da gab es freies Essen und freies Trinken für alle Kinder.
00:13:22: Polnische, deutsche Egalwärme.
00:13:23: Dann bin ich beigekommen und habe den Kindern einen Vortrag gehalten über das Wasser in Afrika dass sie für jede Eiskugel, die sie nicht essen, aber spenden das Geld.
00:13:35: Wenn wir das für Uniziert kriegen, dann kann jedes afrikanische Kind... eine halbe Woche lang sein Getränkevorm bezahlen.
00:13:41: Und die Kinder haben auf das zweite Eis wirklich verzichtet und haben es gespendet, und dasselbe gehört nachher für das Würstchen.
00:13:48: Sie haben nur ein Würstchchen gegessen in Israel, kann ein weiteres essen?
00:13:52: Da spende ich!
00:13:53: Das wurde denn nicht bezahlt, das haben sie in der Geschäftslohle bezahlt.
00:13:57: Es hat mich wahnsinnig geärgert, dass das Geld nachher doch nicht zu uns nach Uniziaf kam, sondern es wurden als Verwaltungskosten umgerechnet.
00:14:09: Die Kinder wurden zum Spalen angelängt und dann wurde das Geld nach Hilfe ganz anderer Zwecke ausgegeben.
00:14:15: Und da kann man einfach die Lust verlieren, wenn es bei uns nur doch um den Gewinn geht als Erwachsene.
00:14:21: Wenn jetzt, wenn man das so hört gerade die Verpflegung in...
00:14:25: Überschleißig?
00:14:26: Ja
00:14:26: gleich die Ver Pflegungen!
00:14:29: In manchen Schulen ist ja sehr schlecht, dass die Kinder also dann auch Frühstück bekommen und so weiter.
00:14:35: Gerade wenn jetzt die Kindermann hat das so oft, dass Kinder gar nicht zu Hause ein Frühstuck bekommen, sie bekommt dann das Frühstückt in der Schule oder so weiter, kann man das für sich heute von den Kindern hätte fast gesagt erwarten?
00:14:48: Dass sie eine andere Einstellung zur Nachung kriegen?
00:14:51: Oder muss es nur eine andere Einstellung zur Umwelt sein?
00:14:55: Das ist, wie das eine noch das andere.
00:14:58: Das Entscheidende ist immer noch das Lehren der Kinder oder sagen wir mal die Erziehung der Kinder und ich kann die Kinder ja nur rein praktisch erziehen.
00:15:07: Ich kann mich fragen ob sie Marmeladenbrot haben möchten oder Würstbrötchen aber ich kann nicht fragen ob sich dies so dettest weil diese Einsicht bei Kindern ist wohl noch nicht da dass Sie das erkennen können ob das so oder so sein sollen.
00:15:19: Das sind nur ganz direkt also die Änderungen unserer Einstellungsernährung jetzt in der öffentlichen die geschockt nicht über die Kleinkinder, sondern mehr über die Jugendlichen.
00:15:28: Die jetzt
00:15:28: z.B.,
00:15:29: die Bio-Nahrung zum Beispiel ist ja eine Umweltfrau gewesen oder Fleischpreisessen da.
00:15:35: Das sind einige wenige und das sind dann Jugendliche in der Regel, die das aufgreifen natürlich auch Erwachsene.
00:15:40: Das ist ja nicht so dass nur Jugendliche das sind.
00:15:43: Ist
00:15:43: also der Veränderungsprozess ab dort wo man sagen wir Aktiver ist in der Gesellschaft, gerade sagt das über den Jugendlichen.
00:15:51: Die ja heranwachsen oder eben die Erwachsene, dass sie eben dort stärkere Vorbildfunktion haben und dort also den Veränderungs-, Denkveränderungsprozess im Gang setzen können?
00:16:03: Ja ich meine er ist ja voll in Gange!
00:16:04: Ich denke daran als meine Konferenzen, die wir Mitte der sechziger Jahre noch hatten wenn ich dann auf der Tagung gewesen bin um an gegen Essen, dann gab es überwiegend nur Fleischnahrung.
00:16:17: In den neunziger Jahren bekam man schon überall ein Angebot an, also da gab es schon jedenfalls Gemüse.
00:16:23: Es gab Salate und das Angebot hat sich enorm geändert.
00:16:27: Man konnte sich schon Fleisch arm oder Fleisch frei sogar ernähren.
00:16:31: In den sechziger jahren, wenn wir dann in einen Lokal gingen, dann gab es Steaks oder es gab Kottelets... Also noch eins!
00:16:41: Also Fleisch war die Hauptnahrung.
00:16:43: Das war das Thema mal Der Ensalat ist für die Kandekul.
00:16:46: Das müsstest du eigentlich auch noch kennen?
00:16:48: Ja,
00:16:48: ja, klar!
00:16:49: Das hat sich jetzt natürlich extrem geändert.
00:16:51: Es hat
00:16:52: sich wirklich gewaltig geändert.
00:16:53: also wenn ich jetzt zum Beispiel koche... das gibt bei mir nur Gemüse, Gemüsekartoffeln und Obst natürlich, letztens habe ich sogar Gemüso- und Obsten mal zusammen gemixt.
00:17:03: Mensch, das hat wirklich gut geschmeckt.
00:17:04: aber dann ist es eine Einstellung, die wächst mit der Zeit und wieder mit der Vernunft.
00:17:09: Wenn man sich vor allem was mache ich eigentlich ob unsere Gesellschaft wird es da mit einigen Sachen zu tun haben.
00:17:15: Es ist nicht ganz einfach, weil man das nicht alleine erlebt.
00:17:19: Wir leben als Kinder ja auch in einer Gruppe, in einer Gemeinschaft und deswegen geht es da nicht nur um die Klamotten, die sie gemeinsam trauen wollen.
00:17:27: Wenn Aar nicht das ist oder noch besser ist, wenn der Vater etwas nicht isst dann ist es auch die Tochter nicht.
00:17:33: Das sind wir im dualen System.
00:17:36: Oder was nicht ist, denn ist es der Sohn nicht?
00:17:39: Die übernehmen das einfach.
00:17:41: Ja, und das ist das nächste Problem oder kommt viele Probleme zusammen die man also so alleine gar nicht lösen kann.
00:17:47: Das ist ein langer, langer Prozess weil du
00:17:49: gerade sagt man übernimmt das um nochmal den Bogen wieder zur Geschenkökonomie zu machen.
00:17:55: liegt es auch daran dass wir eben gerade bei Geschenken den Weg gehen dass man an bestimmten Tagen Eben geschenkt gemacht.
00:18:02: Man sagt ja bei den Valentinstag der Blumenhälter hat also wahnsinnige Umsätze und so weiter, weil es eben Satz ist am Valentinstach in seiner Freundin oder wen auch immer Blumen zu schenken.
00:18:14: Ist das nicht also auch dann dass wir immer mehr von diesen Gesenk-Tagen abhängig sind?
00:18:20: Auch da ohne die Einstellung nicht nur zum Geschenk sondern auch zur Person haben.
00:18:25: Dass man eben sagt, man soll an den Tagen was schenkt.
00:18:28: Also verschenkt man etwas bevor man das vergisst.
00:18:30: Ja, also wir kaufen uns sozusagen frei.
00:18:35: Das ist ein Freikaufen und man isst es nicht!
00:18:37: Geschenken überhaupt nichts mehr zu tun.
00:18:39: Das ist ein Freikaufen, man hat eine Pflicht erfüllt zu einem Geburtstag, einer Hochzeit oder sonst was und dann fließt etwas Geld und da ist der Fall erledigt.
00:18:48: Das haben wir geschenke Ökonomie oder Wirtschafts-Ökonomien überhaupt nix zu tun sondern das ist ein richtiges Freikauen.
00:18:54: Man ist die Belastung frei, etwas Falsches zu kaufen, es ist etwas falsche zu kaufen.
00:18:59: Das wird ja doch weggeworfen oder geht kaputt.
00:19:03: Man kauft lieber etwas Falkes als gar nichts ne?
00:19:06: an diesem Tag was du verschenken.
00:19:08: Ohne den Gedanken des Geschenks, des Verschenkens für sich umzusetzen sondern macht das.
00:19:13: Man handelt nur ohne die Gedanken.
00:19:15: Wir
00:19:15: handeln mit Geschenken, so könnte man es nennen hier und das ist natürlich zum Muttertag oder zu Vatertag oder Weihnachten und Ostern ein Highlight für die Geschäfte.
00:19:24: Und wenn es falsch sind darfst du dich auch umtauschen als Geschenk dann mehr Liebe hält's.
00:19:30: Also es ist eine etwas vertrackte Situation.
00:19:34: Wir
00:19:34: sollten lieber versuchen, etwas bewusst zu schenken und dem anderen eine Freude zu machen als zu schicken weil man etwas zu verschenken hat oder?
00:19:42: Ich glaube wenn wir hier in der Erziehungsfrage mit Kindern dahin gehen da hinkommen dass wir ihnen das bewusstmachen so wie wir jetzt darüber sprechen.
00:19:51: wenn zwei drei Leute hören sollten die über dieses Schenken nachdenken, dann ändert sich auch diese Situation bei den Leuten automatisch.
00:19:59: Dann überlegt man, kaufe ich eine Unicef-Karte als Geschenk?
00:20:03: Weil ich gleichzeitig das mit einem sozialen Auftrag verbinde?
00:20:07: oder mal die Kinder selbst einbild für die Oma.
00:20:10: Oder
00:20:10: man macht schon Anfang Dezember eine Freude zu warten bis Weihnachten.
00:20:15: Da macht man das wirklich ganz bewusst, die Menschen eine FreUDe.
00:20:19: also wenn man Weihnachten jetzt gibt geschenke um... Nicht umtauscht, sondern einer tauscht mit dem anderen.
00:20:25: Das ist praktisch ein Tauschmarkt.
00:20:26: Weihnachtsessen-Tauschmarkt!
00:20:28: Du schenkst mir was, wenn ich dich auch
00:20:29: meine...
00:20:30: Also wenn ich ihm das Weihnachtsgeschäft am ersten Dezember gebe, dann ist er viel bewusst, als wenn ich das erst am April der XXIV gebe, weil das eben ... Also,
00:20:41: um dem Gipfel mal zu sagen, das ist mir tatsächlich passiert.
00:20:45: Ich hörte und einer Mutter und einer Tochter folgen es.
00:20:49: Die Tochter ruft bei der Mama an, ich wünsche mir eigentlich jetzt zu Weihnachten das und dass.
00:20:53: Kostet etwas über achtzig Euro.
00:20:55: Trängst du mir das?
00:20:56: Ja, sagt sie!
00:20:57: Und ich wünsch mir von dir das und das... ...und das kostet vormunachzig Euro.
00:21:02: Dann sagt ihr dann die Tochter weiß was Beste ist, ich überweiste fünf Euro und dann kauft sich jeder das, was er
00:21:07: braucht.".
00:21:09: Ja, das ist toll.
00:21:11: Das ist toll!
00:21:12: Das ist guter Tipp für meine Internetbanking.
00:21:17: Kannst du gleich sagen, dass ich mein Geschenk kann?
00:21:19: Das ist eine tolle Idee.
00:21:22: Dann lasst uns erst mal das Thema vorhin weg mit dieser tollen Geschichte.
00:21:27: Vielleicht kommt
00:21:28: ein paar Zuhörer dazu, den WS auch zu machen.
00:21:33: Man verschenkt einfach Überweisungsformulare.
00:21:36: Ah,
00:21:38: gut.
00:21:39: Tschüss!
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