3. Folge Vom Wissen zur Weisheit
Show notes
Wir können viele Informationen aufnehmen und über großes Wissen verfügen. Doch wann haben wir etwas wirklich verstanden?
Diese Folge geht der Frage nach, wie aus Information Wissen, aus Wissen Verständnis und schließlich eigene Erkenntnis entstehen kann. Dabei zeigt sich: Erkenntnis lässt sich einem Menschen nicht einfach übergeben. Wir können erklären, lehren und Fragen stellen – erkennen muss der Mensch selbst.
Und vielleicht gehört zum wirklichen Wissendsein auch die Fähigkeit zu sagen:
„Das weiß ich nicht.“
Denn Bildung zeigt sich nicht nur darin, Antworten zu kennen, sondern auch darin, weiterzufragen und die Möglichkeit des eigenen Irrtums anzuerkennen.
Leitfrage:
Wann wird aus „Ich weiß es“ ein „Ich habe es erkannt“?
Show transcript
00:00:00: Herzlich willkommen zu unserer Podcastreihe von Wissen zur Weisheit.
00:00:05: Heute gibt es die dritte Folge, Wissenssein wenn Wissen zu Erkenntnis wird.
00:00:13: In der ersten Folge dieser Reihe haben wir gefragt wie erwerben wir Wissen?
00:00:20: Wir sind dem neugierigen Kind begegnet das seine Welt entdeckt Fragen stellt ausprobiert und durch Nachahmung lernt.
00:00:32: Wir haben gesehen, wie sich Lernen mit dem Eintritt in die Schule verändert und wie leicht aus der ursprünglichen Frage Warum ist das so?
00:00:45: Irgendwann die Frage werden kann, kommt es in der Prüfung dran?
00:00:51: In der zweiten Folge sind wir dann erichfrommt unter Scheidung von Haben und Seien begegnet!
00:01:01: Kann man wissen, besitzen wir ein Auto?
00:01:05: Und wir haben den Professor, den Handwerker und das empathische Kind betrachtet.
00:01:12: Nicht um sie gegeneinander auszuspielen sondern um zu erkennen.
00:01:18: Fachwissen, Lebenserfahrung und menschliche Eigenschaften sind unterschiedliche Dimension menschlicher Bildung.
00:01:30: Heute gehen wir einen Schritt weiter Denn zwischen dem Erwerb von Wissen und einem wirklich wissenden Menschen liegt ein entscheidender Weg.
00:01:42: Es ist der Weg, ich weiß etwas zum Ich habe etwas verstanden und schließe vielleicht – ich habe etwas erkannt.
00:01:55: Aber was ist eigentlich der Unterschied?
00:01:58: Wir benutzen den Satz das Bewegung gesund ist.
00:02:07: Wir wissen, dass eine ausgewogene Ernährung unseren Körper gut tut.
00:02:13: Wir wissen, dass Kinder Zuwendungen und verlässliche Beziehungen brauchen.
00:02:21: Wir WISSEN, dass Vorurteile Menschen verletzen können!
00:02:26: Wir wissen auch, dass es wichtig ist anderen zuzuhören.
00:02:32: Und… Das Konflikte Durch gegenseitige Beschuldigung meistens nicht besser werden.
00:02:40: Wir wissen erstaunlich viel, und trotzdem handeln wir nicht immer entsprechend.
00:02:47: Darauf werden wir in die nächsten Folgen noch ausführlicher zurückkommen.
00:02:52: Heute interessiert uns zunächst einmal etwas anderes.
00:02:57: Was bedeutet dies?
00:02:58: Ich weiß das eigentlich!
00:03:01: Hab ich eine Information aufgenommen?
00:03:04: Habe ich sie
00:03:05: verstanden?".
00:03:07: Oder ist dadurch tatsächlich eine Erkenntnis geworden?
00:03:12: Denn diese drei Dinge sind nicht dasselbe.
00:03:16: Versuchen wir zunächst einmal, diese Begriffe auseinander zu halten – Information begegnet uns ständig!
00:03:26: Wir lesen etwas, jemand erzählt und etwas….
00:03:31: Wir sehen ein Bericht, wir hören einen Vortrag oder wir suchen etwas im Internet.
00:03:39: Eine Information erreicht uns!
00:03:43: Wenn wir diese Informationen aufnehmen, mit anderen Informationen verbinden und sie behalten, entsteht daraus Wissen – doch auch Wissen allein bedeutet noch nicht, dass wir etwas verstanden haben.
00:03:59: Verstehen entsteht dort wo wir Zusammenhänge erkennen.
00:04:05: Warum geschieht etwas?
00:04:07: Was hängt miteinander zusammen oder was folgt daraus?
00:04:12: Welche Bedeutung besitzt eine Information?
00:04:17: und dann gibt es noch eine weitere Ebene.
00:04:20: Erkenntnis.
00:04:23: Erkendnis bedeutet, dass etwas für mich eine tiefere Bedeitung bekommt.
00:04:30: Etwas das ich vielleicht schon lange wusste sehe ich plötzlich anders.
00:04:36: Wir kennen solche Augenblicke, oder?
00:04:40: Jemand sagt Jetzt habe ich es verstanden.
00:04:44: Oder jetzt ist mir etwas klar geworden.
00:04:48: Interessanterweise kann das bei etwas geschehen, dass wir vielleicht schon hundertmal gehört haben.
00:04:57: Die Information war längst vorhanden.
00:05:00: Das wissen vielleicht auch Aber plötzlich entsteht ein Zusammenhang.
00:05:06: Aus Wissen wird persönliche Erkenntnis.
00:05:10: Geben wir mal ein konkretes Beispiel.
00:05:14: Wir sagen zu einem Kind, die Herdplatte ist heiß.
00:05:18: Das Kind hört zunächst eine Information.
00:05:22: Vielleicht merkt es sich sie?
00:05:24: Herzplatte heißt Hitze kann Schmerzen verursachen.
00:05:31: Damit hat es bereits einen Zusammenhang erkannt Aber irgendwann bekommt diese Erkenntnis Eine persönliche Bedeutung.
00:05:41: Ich muss mit Hitze vorsichtig umgehen, aus einer Information über die Welt ist etwas geworden das für das eigene Leben Bedeitung besitzt.
00:05:54: Natürlich ist dieses Beispiel sehr einfach aber genau dieser Vorgang begleitet uns unser ganzes Leben lang.
00:06:04: Wir hören etwas wir lernen etwas und dann verstehen wir es auch Und manchmal erkennen wir plötzlich, das betrifft mich.
00:06:15: Vielleicht beginnt genau dort die Erkenntnis?
00:06:19: Damit kommen wir zu einem Gedanken der unmittelbar an unsere Podcastreihe Lernen oder Belehrern Anschließt.
00:06:31: Wir können einem anderen Menschen Wissen vermitteln.
00:06:35: Wir können ihm etwas erklären im Bücher geben Unsere eigenen Erfahrungsschildern und wir können ihn auf etwas Aufmerksam machen.
00:06:47: Aber können wir Ihnen eine Erkenntnis geben?
00:06:51: Ich glaube genau hier liegt eine Grenze jeder Erziehung und jeder Bildung.
00:06:57: Erkenntniss muss im Menschen selbst entstehen, ein Lehrer kann den Weg zeigen.
00:07:05: er kann Fragen stellen, kann Zusammenhänge erklären Erfahrung ermöglichen.
00:07:13: Er kann auch neugierig machen, aber den entscheidenden gedanklichen Schritt muss der Lernende selbst vollziehen – vielleicht besteht gutes Lehren deshalb nicht darin ein Menschen möglichst fertige Antworten zu geben?
00:07:32: Vielleicht besteht es manchmal gerade darin eine Frage sozustellen dass der andere beginnt selbstzudenken.
00:07:42: Das wäre dann der Unterschied zwischen Ich sage dir, was du denken sollst und ich helfe dir dabei selbst zu erkennen.
00:07:54: Erinnern wir uns noch einmal an das Kind aus Folge eins Warum?
00:08:00: Warum regnet es?
00:08:02: Warum fährt das Auto?
00:08:04: Warum ist das so?
00:08:07: Diese Fragen waren kein Zeichen mangelnden Wissens.
00:08:11: Sie waren der Anfang.
00:08:14: vielleicht machen wir deshalb ein Fehler, wenn wir Bildung hauptsächlich danach beurteilen wie viele richtige Antworten ein Mensch geben kann.
00:08:26: Eine mindesebenso interessante Frage wäre welche Fragen kann dieser Mensch stellen?
00:08:34: Denn eine gute Frage zeigt häufig dass jemand begonnen hat über einen Zusammenhang nachzudenken.
00:08:44: Ein Mensch, der nichts hinterfragt, kann sehr viele Antworten auswendig kennen.
00:08:50: Ein Mensch , der wirklich verstehen möchte wird dagegen immer wieder auf neue Fragen stoßen.
00:08:57: Vielleicht ist deshalb nicht derjenige besonders wissend, der auf alles eine sofortige Antwort hat?
00:09:05: Vielleicht ist es manchmal gerade derjenigen, der erkennt – hier weiß ich noch nicht genug!
00:09:13: Und das führt uns zu einer unmequem Erkenntnis.
00:09:18: Ein Mensch kann sehr viel wissen und sich trotzdem erinnern, Bildung schützt uns nicht automatisch vor Fehleinschätzungen!
00:09:29: Auch ein Hochgebildet der Mensch kann Vorurteile besitzen – auch ein Experte kann sich täuschen.
00:09:38: Ein Menschen mit jahrzehntelanger Erfahrung kann eine Vorstellung festhalten die sich später als falsch erweist.
00:09:48: Wissen allein macht uns deshalb nicht unfehlbar, vielleicht besteht ein wichtiger Schritt zum Wissenssein gerade darin, die Möglichkeit des eigenen Irrtums anzuerkennen?
00:10:05: Das ist schwieriger.
00:10:06: also es klingt!
00:10:08: Denn wir hängen an unseren Überzeugung und haben vielleicht jahrelang etwas geglaubt haben es anderen erzielt und haben Entscheidungen darauf aufgebaut.
00:10:21: Und dann begegnet uns neue Erfahrungen, und neue Erkenntnisse.
00:10:27: Plötzlich müssen wir sagen – vielleicht habe ich mich geirrt?
00:10:32: Das kann schmerzhaft sein!
00:10:34: Aber genau darin kann Entwicklung liegen.
00:10:38: Wer nur Informationen sammelt, kann seine bisheriges Weltbild immer weiter bestätigen.
00:10:48: Wer kennen möchte, muss dagegen bereit sein es gelegentlich in Frage zu stellen.
00:10:55: Vielleicht begegnet mir ein Mensch über den ich ein festes Urteil hatte.
00:11:03: Dann lerne ich ihn näherkennen Ich erfahre seine Geschichte und verstehe Zusammenhänge die ich vorher nicht kannte und plötzlich verändert sich mein Urteil.
00:11:18: Nicht weil jemand mir befohlen hat, du musst jetzt anders denken, sondern weil ich selbst etwas erkannt
00:11:26: habe.".
00:11:27: Das ist der große Unterschied.
00:11:30: Erkenntnis kann deshalb auch bedeuten – Ich muss bereit sein mich verändern zu lassen!
00:11:38: Nicht jede Information verändert uns aber wirklich Erkenntnes kann unser bisheriges Denken erschüttern.
00:11:47: Sie kann uns zwingen, etwas neu zu betrachten und manchmal beginnt genau dort Bildung.
00:11:56: Es gibt Dinge die wir aus Büchern lernen können Und es gibt Dinge deren wirkliche Bedeutung wie oft erst durch Erfahrung verstehen.
00:12:08: Wir können viel über Geduld lesen Aber wie geduldig wir tatsächlich sind erfahren wir vielleicht erst den Umgang mit einem Menschen, der uns jeden Tag herausfordert.
00:12:23: Wir können viel über Verantwortung lesen – aber was Verantwortung bedeutet?
00:12:30: Erfahren wir anders wenn plötzlich ein anderer Mensch auf uns angewiesen ist!
00:12:38: Wir können Bücher über Trauer lesen doch die Erfahrung einen liebten Menschen zu verlieren besitzt eine andere Dimension.
00:12:49: Das bedeutet nicht, dass Bücher oder theoretisches Wissen unwichtig wären – im Gegenteil!
00:12:58: Wissen kann uns helfen Erfahrung zu verstehen aber auch Erfahrung kann unserem Wissen eine Tiefe geben die es vorher nicht hatte.
00:13:09: Vielleicht brauchen wir deshalb beides.
00:13:16: kann das andere ergänzen.
00:13:20: In Folge zwei haben wir ein Handwerker mit großer Lebenserfahrung betrachtet, er hatte vielleicht weniger theoretisches Wissen als unser Professor aber jahrzehntelange Erfahrung hat ihn etwas beigebracht.
00:13:38: Er wusste nicht jeder Plan funktioniert in der Wirklichkeit genauso wie er auf dem Papier steht.
00:13:47: Ein Material verhält sich manchmal anders als erwartet.
00:13:52: Ein Auszubühlender lernt nicht dadurch schneller, dass man ihn anschreit und ein Fehler kann manchmal mehr leeren als zehn richtige Handgriffe.
00:14:06: aber auch hier sollten wir vorsichtig sein.
00:14:09: Erfahrung allein macht noch nicht Weise.
00:14:14: Man kann einen Fehler zwanzig Jahre lang wiederholen.
00:14:18: Erfahrung bekommt erst dann ihren besonderen Wert, wenn wir über sie nachdenken.
00:14:25: Wenn wir fragen was ist Geschehen?
00:14:28: Warum ist es Geschehn oder was kann ich daraus lernen?
00:14:34: und wie würde ich jetzt beim nächsten Mal anders machen?
00:14:38: Vielleicht entsteht Erkenntnis besonders häufig dort wo Wissen, Erfahrungen und Nachdenken zusammenkommen.
00:14:48: Vielleicht kommen wir jetzt zu einem besonders überraschenden Punkt.
00:14:54: Was unterscheidet ein Menschen, der Wissen besitzt von einen Menschen, den wir wirklich als wissend bezeichnen würden?
00:15:05: Vielleicht ist es nicht nur das was er weiß, vielleicht ist auch seine Fähigkeit zu sagen – Das weiß ich nicht!
00:15:15: Diese vier Worte können erstaunlich schwer sein gerade wenn andere von uns erwarten, dass wir eine Antwort haben.
00:15:25: Doch je mehr ein Mensch von einem Gebiet versteht, desto deutlicher erkennt er häufig auch dessen Komplexität.
00:15:35: Eine einfache Antwort reicht plötzlich nicht mehr.
00:15:38: Neue Fragen entstehen neue Zusammenhänge werden sichtbar und manchmal muss ein wissender Mensch sagen darauf habe ich keine sichere Antwort oder nach meinem heutigen Wissen ist es so, aber ich kann nicht ehren.
00:15:57: Das ist keine Schwäche des Wissens!
00:16:01: Es kann austruppt geistiger Reife sein, denn wer glaubt bereits alles zu wissen hat keinen Grund mehr weiterzulernen.
00:16:13: Vielleicht sollten wir deshalb den Begriff wissend sein – Nicht als einen endgültigen Zustand verstehen Jetzt weiß ich genug, Ich bin jetzt wissend Sondern eher als eine Haltung.
00:16:31: Ich lerne Prüfe Frage Ich höre Ich verbinde neue Erfahrungen Mit meinem bisherigen Wissen Und ich bin bereit Eine Überzeugung zu verändern Wenn ich erkenne Dass sie nicht mehr trägt.
00:16:50: Damit verändert sich auch Unser Verhältnis zum Wissen.
00:16:55: Wir müssen es nicht mehr wie ein Besitz verteidigen, wir dürfen es weiterentwickeln.
00:17:02: Das ist vielleicht eine der schönsten Konsequenzen aus Erich Froms Unterscheidung von Haben und Seien.
00:17:10: Aus Ich habe wissen wird ich bin ein Lernender!
00:17:17: Und jetzt kommen wir an einen entscheidenden Punkt.
00:17:21: Nehmen wir an Ein Mensch hat nicht nur Informationen gesammelt.
00:17:26: Er hat Zusammenhänge verstanden, er hat eigene Erfahrungen gemacht, hat nachgedacht und etwas tatsächlich erkannt.
00:17:37: Leider nicht!
00:17:39: Wir alle kennen wahrscheinlich Situationen in denen wir sagen – eigentlich weiß ich es besser.
00:17:46: Vielleicht wissen wir dass wir einem anderen Menschen zu hören sollten... Und trotzdem unterbrechen wir ihn.
00:17:55: Wir wissen, dass eine verletzende Bemerkung ein Konflikt verschärft und trotzdem sprechen wie sie aus!
00:18:04: Wir wissen das wird geduldiger sein sollten – und verlieren trotzdem die Geduld.
00:18:12: Wir wissen vielleicht sogar sehr genau was richtig wäre und tun etwas anderes.
00:18:22: Denn offenbar gibt es zwischen Wissen und Handeln noch einen Raum.
00:18:30: Und genau in diesem Raum entscheidet sich sehr viel!
00:18:34: Vielleicht können wir ein Menschen über Gerechtigkeit unterrichten, vielleicht können wir ihn erklären warum Gerichtigkeit wichtig ist?
00:18:44: Er kann es verstehen – er kann sogar selbst erkennen.
00:18:49: ich möchte gerecht handeln Aber wird er in einer schwierigen Situation tatsächlich gerecht handeln, wenn ihm daraus ein persönlicher Nachteil entsteht?
00:19:02: Wir können einen Menschen erklären, warum Wahrhaftigkeit wichtig ist.
00:19:07: Aber sagt er die Wahrheit auch dann, wenn eine Lüge für ihn wie Kremer wäre?
00:19:14: Wir könnten über Mitgefühl sprechen – aber können wir einem Menschen befehlen, Mitfühlen zu
00:19:20: sein?".
00:19:22: Hier kommen wir an eine Grenze, die für unsere gesamte Reihe entscheidend werden wird.
00:19:30: Wissen kann uns zeigen was richtig sein könnte.
00:19:35: Erkenntnis kann uns bewusst machen warum es richtig ist aber beides beantwortet noch nicht vollständig die Frage.
00:19:46: Warum tun wir es dann nicht immer?
00:19:55: Zunächst haben wir es erworben.
00:19:59: Dann haben wir in Folge II gefragt, ob es genügt, möglichst viele Samenkörner zu besitzen?
00:20:07: Heute sind wir ein Schritt weiter gegangen!
00:20:11: Wir haben begonnen, zu verstehen was in diesem Samenkorn steckt aber noch immer ist daraus keine Pflanze geworden.
00:20:22: Dazu braucht es mehr.
00:20:25: Ein Samenkorn braucht Erde Wasser, Licht und Zeit.
00:20:31: Und Bedingungen unter denen wachst du möglich wert?
00:20:36: Vielleicht ist es mit unserem Wissen ähnlich – auch Wissen braucht Bedingung damit daraus etwas entsteht das unser Leben verändert!
00:20:46: Und genau deshalb wird die nächste Folge für unsere Reihe entscheidend Denn nun verlassen wir langsam den Bereich des bloßen Wissens.
00:20:59: Wir fragen nicht mehr nur, was weiß der Mensch?
00:21:03: Auch nicht nur –was hat er erkannt– sondern was tut er mit seiner
00:21:10: Erkenntnis?".
00:21:12: Und damit kommen wir zu einer der schwierigsten Fragen überhaupt!
00:21:17: Warum handeln Menschen so häufig nicht nach dem, was sie längst wissen und sogar als richtig erkannt haben?
00:21:27: Vielleicht fehlt zwischen Wissen und Handeln etwas, dass wir in unseren Vorstellungen von Bildung viel zu wenig beachten.
00:21:37: Eigenschaften, Handlung, Mut, Geduld, Behaftigkeit, Gerechtigkeit mit Gefühl oder Verantwortung.
00:21:50: Denn Wissen kann uns einen Weg zeigen – aber Wissen allein geht diesen Weg nicht!
00:21:57: Das müssen wir selbst tun.
00:22:00: Damit endet die heutige Folge, ich würde mich freuen wenn Sie die Folge vier sich auch anhören.
00:22:07: bis zum nächsten Mal!
00:22:08: Ihr Hans-Karim Kirchner.
New comment